Nachhaltige Ziele für Unternehmen – Was bringen die Ziele für nachhaltige Entwicklung? (2021)

Nachhaltige Ziele für Unternehmen – Was bringen die Ziele für nachhaltige Entwicklung? (2021)

Nachhaltige Verpackungen sind in – nicht nur bei Verbraucher:innen und Unternehmer:innen, sondern auch bei den Vereinten Nationen. Um den Begriff Nachhaltigkeit zu definieren, haben sie 17 Ziele verfasst, die Sustainable Development Goals. Auch wir von ecoon haben diese Ziele im Visier. Welche genau? Wir zeigen’s dir!


Wir bringen dir mit diesem Artikel Folgendes näher:

  • Was sind Sustainable Development Goals (SGDs) überhaupt?  
  • Wie helfen nachhaltige Verpackungen meinem Image als Unternehmen?
  • Wo finde ich mehr Informationen zu den Vorteilen?

Erst einmal, worum geht es eigentlich bei dem Thema nachhaltige Verpackungen? Um das zu verstehen, muss zuallererst klar sein, was der Begriff genau beschreibt.

Für die Vereinten Nationen (UN) ist Nachhaltigkeit all das, was aus sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicht optimiert wurde. Es geht also nicht nur darum, woraus die Verpackung ist, sondern auch um ihren kompletten Lebenszyklus. Von der Produktion über ihre Verwendung bis hin zur Entsorgung. Die UN hat diese Definition in die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), integriert.

In diesen 17 SDGs gibt es acht Ziele für nachhaltige Entwicklung. Und genau diesen haben wir uns bei ecoon verpflichtet. Denn nur wenn Verpackungen die allermeisten Ziele – im besten Fall sogar alle davon – erfüllen, sehen wir sie als umweltfreundlich an. 

Du möchtest wissen, worum es bei diesen SDGs überhaupt geht? Wir haben diese acht Ziele für dich zusammengefasst.

1. Gesundheit für alle

SDG 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

Als erster Punkt auf unserer Liste: das SDG 3. Darin steht, dass Verpackungsmaterial frei von Chemikalien und im Gebrauch gesundheitlich unbedenklich sein sollte.  

Zudem sollten Herstellung wie auch Abfallentsorgung frei von Arbeitsrisiken sein. Das bedeutet, dass niemand durch Luft-, Land- oder Wasserschadstoffe beeinträchtig werden soll.

Doch woraus bestehen überhaupt nachhaltige Verpackungen? Da gibt es zum Beispiel Papier, Stoff und Jute. 

2. Wasser sparen

SDG 6: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Wir wissen es alle: Wasser ist eine unserer wertvollsten Ressourcen! Die Verpackungsindustrie verbraucht leider unglaubliche Mengen davon: Jedes Jahr werden in diesem Sektor 650-800 Milliarden Kubikmeter Wasser benötigt. Nur als kleiner Vergleich: Damit könnten alle Bewohner der Erde 200 Jahre lang 3-mal täglich für 10 Minuten duschen! 

Zudem entstehen durch die Verdünnung von Schadstoffen und die Kühlung während der Produktion fast 330 Milliarden Kubikmeter verschmutztes Grauwasser. Hier kommt das SDG 6 ins Spiel: Die Herstellung von grünen Verpackungen sollte möglichst wenig Wasser verbrauchen

3. Innovation durch nachhaltige Verpackungen

SDG 9: Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

Nachhaltige Verpackung soll nicht nur gut für die Umwelt sein, sondern auch Innovationstreiber sein. So steht es im SDG 9. Dass dies bereits geschieht, zeigt sich deutlich bei den Verbraucher:innen. Es werden immer mehr Alternativen zu den herkömmlichen, umweltbelastenden Verpackungen gesucht. Heute zählt eben nicht mehr nur der Inhalt der Verpackung, sondern das Drumherum selbst.  

Gerade im immer beliebter werdenden eCommerce lohnt es sich, auf Nachhaltigkeit zu setzen, was die Verpackung betrifft. Nicht wenige Kund:innen fällen ihre Kaufentscheidung anhand der Verpackung. 

Doch was hat das Ganze jetzt mit Innovation zu tun? Ganz einfach: Das gesteigerte Interesse an nachhaltigen Produktionsmethoden, Verpackungslösungen und -materialien ist der Nährboden für Start-up-Unternehmen, die mitmischen wollen. Weiterhin sind Hersteller:innen dadurch motiviert, die neuen Ideen zu verfolgen. Und das führt letztendlich zu einer umweltfreundlichen Industrialisierung, wie sie die UN vorsieht. 

4. Nachhaltige Städte

SDG 11: Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

Wir wissen: Städte verbrauchen nicht nur unheimlich viele Ressourcen, sie erzeugen auch jede Menge Abfall und Schadstoffe. Damit sich das ändert und Metropolen weltweit nachhaltiger werden, gibt es das SDG 11.  

Doch wie bringt man eine Stadt dazu, nachhaltiger zu werden? Mit den Menschen, die in ihnen leben. Jeder trägt seinen Teil dazu bei: Jeder, der sich für ökologische Verpackungen entscheidet, reduziert die Umweltbelastung für alle. Egal, ob Studenten-WG, Großraumbüro oder Industriepark – mit der Entscheidung, auf umweltfreundliche Verpackungen umzusteigen, wird jeder Teil der Lieferkette nachhaltiger.  

5. Nachhaltige Produktion und Konsum

SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen

Ok, wir geben zu: Das SDG 12 hat mit Unternehmer:innen erst mal eher wenig zu tun. Dafür umso mehr mit den Verpackungshersteller:innen. Denn sie sind für eine nachhaltige Produktion verantwortlich. Plus, sie sollen die Verbraucher:innen über ein nachhaltiges Konsumverhalten aufklären. 

Dabei geht es um weitaus mehr als hier ein bisschen Jute und dort ein wenig Karton zu verwenden. Vielmehr soll bei der Produktion umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien sowohl das Design als auch deren gesamter Lebenszyklus optimiert werden. 

Konkret heißt das: keine halben Sachen! Produktionsmethoden so ökologisch wie möglich gestalten und Rohstoffe und Abfall aufs Minimum reduzieren. 

6. Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen

SDG 13: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Klimaschutz liegt in aller Munde – oft begegnen wir dem Begriff CO2-Fußabdruck. Doch der ist nicht nur bei Reisenden per Flugzeug bekannt. Auch die Fleisch- und Plastikverpackungsindustrie hinterlassen gewaltige Spuren. Das SDG 13 möchte dies ändern. 

Grüne Verpackungen helfen dabei. Wie? Bei ihrer Produktion wird auf fossile Brennstoffe verzichtet, der Energieverbrauch reduziert und primäre Rohstoffe nicht verschwendet. Dadurch sinken die CO2-Emissionen

Klimasünden verringern und die Energiebilanz mit Hilfe recycelter Materialien sowie sauberer Energie verbessern – damit beschäftigt sich die Verpackungsoptimierung

7. Keine Verschmutzung der Ozeane

SDG 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Plastikverpackungen? Verbraucher:innen und die UN wenden sich immer mehr davon ab. Warum? Weil sie zu einem der Hauptfaktoren der Meeresverschmutzung gehören. Wie wir alle wissen, leiden die Meeresbewohner enorm darunter. Doch auch wir – ohne Ozeane und deren sensible Ökosysteme fehlt unsere Lebensgrundlage

Leider haben das noch nicht alle verinnerlicht. Laut Studien stammen 80% der Abfälle, die in den Ozeanen treiben, vom Land. 

Übrigens, wusstest du, dass es gar nicht so schwer ist, eine Besserung zu erzielen? Das SDG 14 macht es vor: Plastikverpackungen reduzieren und stattdessen ökologische Verpackungen verwenden. Sie sind nicht nur recycel- und wiederverwertbar, sondern erzeugen auch wenig bis keinen Müll und schonen dadurch Binnengewässer, Meere und letztlich uns selbst. 

8. Nachhaltiges Management der Landressourcen

SDG 15: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

Unser letzter Punkt erfreut vor allem Grünzeug-Fans. Dieses „Zeug“ ist nicht nur grün, sondern hat auch einiges zu bieten: Nehmen wir zum Beispiel Gras und Ernteabfälle – hervorragende erneuerbare Rohstoffquellen! Auch andere recycelbare Stoffe wie Papierzellstoff, Glas und Metalle bieten viele Möglichkeiten. 

Ob eine Verpackung nun aus Gras oder Mehrweg-Glas besteht – umweltfreundlicher sind sie beide. Denn sie verhindern die Abholzung der Wälder, den Verlust an Biodiversität und die Bodendegradation – so wie es das SDG 15 erreichen soll. 

Nachhaltige Verpackungen verbessern das Markenimage 

Übrigens, umweltfreundliche Verpackungen bringen dir auch einen wirtschaftlichen Vorteil: Sie bieten dir einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrent:innen!  

Aus Studien geht hervor, dass immer mehr Kund:innen beim Kauf großen Wert auf nachhaltige Verpackungen legen – sie wünschen sich umweltfreundliche Verpackungen. Mit 72% geben fast drei Viertel der Befragten an, dass sie sich selbst aktiv um ökologisch verpackte Produkte bemühen. 

Wie du mit diesem Wissen dein Markenimage verbessern kannst? Das ist eigentlich ganz einfach: Indem du mit deinem Unternehmen dafür sorgst, dass die Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackungen umweltfreundlich sind. Je besser dein Shop und deine Marke das umsetzen und davon überzeugen, desto mehhttps://ecoon.de/shop/r Kunden werden sich für dich entscheiden. 

Unsere acht Punkte haben dich noch nicht komplett überzeugt, dass umweltfreundliche Verpackungen ein Unternehmen attraktiver machen? Du brauchst noch ein bisschen mehr Input, um auf nachhaltige Verpackungen umzusteigen? „Grün gewinnt – wie nachhaltige Verpackungen deinen Erfolg pushen“ bietet dir noch mehr zu dem Thema.


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